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Online seit: 29.10.2020
Liebe Handballfreunde,
die aktuelle Situation erfordert klare, nachvollziehbare Maßnahmen zur Sicherstellung unserer Bevölkerung. Wir Handballer möchten wie auch andere Sportarten einen flächendeckend, einheitlichen Spielbetrieb mit gleichen Vorraussetzungen. Unsere Vereine, Mitarbeiter der HRO, Schiedsrichter, Übungsleiter, Betreuer und Spielerinnen und Spieler sind ein Teil unserer Gesellschaft. Das Präsidium des HVN hat sich intensiv mit den unterschiedlichen Ergebnissen der Regionen, Kreise und Städte befasst und eine eindeutige Entscheidung getroffen.
Die HRO übernimmt die Entscheidung des Präsidiums des HVN (siehe Pressemeldung) und informiert die Vereine zeitgerecht über Änderungen. 
 
Bitte bleibt gesund!
Wolfgang Sasse
 

Pressemitteilung des Handball-Verbandes Niedersachsen vom 28.10.2020
Spielklassen des Verbandes: Präsidium setzt Spielbetrieb aus

Das Präsidium des Handball-Verbandes Niedersachen (HVN) zieht die Reißleine: Im Umlaufverfahren beschlossen die Mitglieder des Gremiums am Mittwochmorgen, den Spielbetrieb der Jugend und der Senioren in den Ober-, Verbands- und Landesligen sowie der Landesklassen, die in Obhut des Verbandes stehen, mit sofortiger Wirkung auszusetzen. „Zunächst bis einschließlich 31. Dezember“, sagte Präsident Stefan Hüdepohl Mittwochvormittag mit Blick auf die nach wie vor ständig steigenden Covid-19-Fallzahlen.

Der Entscheidung die Zusammenkunft einer bereits vor Wochenfrist gebildeten „Task-Force“ vorausgegangen, in der neben Hüdepohl die Vizepräsidenten Harald Schieb (Recht) und Jens Schoof (Spieltechnik) sowie die beiden Geschäftsführer Markus Ernst und Gerald Glöde mitgewirkt hatten. Die „Task-Force“ tagte am Dienstagabend.

Das Präsidium folgte der Empfehlung der Gruppe und fordert die Gliederungen des Verbandes auf, sich der Verbandsentscheidung anzuschließen, falls diese nicht bereits ihrerseits eine Aussetzung des Spielbetriebes beschlossen haben.

Stefan Hüdepohl: „Freundschaftsspiele können ausgetragen werden, solange die gesetzlichen Voraussetzungen dafür gegeben sind und die gültigen Hygienevorschriften der örtlichen Behörden eingehalten werden.“ Die „Task-Force“ bleibt laut Mitteilung des Präsidenten bestehen: „Die Gruppe wird regelmäßig tagen, die Situation beurteilen und Vorschläge für die Form des Spielbetriebes ab Januar kommenden Jahres erarbeiten.“

Erst Mittwoch vergangener Woche hatte das Präsidium den Vereinen aus Bereichen, die eine Inzidenz von über 35 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche melden, freigestellt, die Spiele auszutragen oder zu verlegen. Das gleiche Recht räumte das Präsidium Mannschaften ein, die gegen Teams aus Risikogebieten antreten sollten (wir berichteten).

Laut Vizepräsident Spieltechnik Jens Schoof waren für das vergangene Wochenende im Zuständigkeitsbereich der Spieltechniker des Handball-Verbandes Niedersachsen allein in den Seniorenspielklassen 106 Spiele angesetzt. 85 Spiele verlegten die Vereine kurzfristig. 21 Spiele wurden ausgetragen. Für Samstag und Sonntag, 31. Oktober und 1. November, war der Saisonbeginn  für die Jugendklassen des Verbandes vorgesehen.

Stefan Hüdepohl: „Wir wollten den Mannschaften ein Höchstmaß an Freiraum einräumen. Jetzt haben die Vereine mit den Füßen abgestimmt. Diese Abstimmung akzeptieren wir. Viele Vereine und auch Sportlerinnen und Sportler haben uns aufgefordert, Verantwortung zu zeigen und den Spielbetrieb auszusetzen. Diesem Wunsch tragen wir Rechnung, weil auch in den Gebieten ohne große Inzidenz, viele voller Verunsicherung und Furcht sind, sich beim Sport mit Corona zu infizieren. Dies ist angesichts der immer neuen Rekorde der Fallzahlen nachvollziehbar.“

Wann und wie der Spielbetrieb tatsächlich wiederaufgenommen wird, sei offen. Hüdepohl: „Kein Mensch weiß, wie sich die Pandemie weiterentwickelt.“ Die Spieltechniker hätten bereits angefangen, verschiedene Modelle zu diskutieren: Angefangen bei der Austragung der Meisterschaft in einer Einfachrunde bis hin zur Verkleinerung  der Staffeln mit Ermittlung der Meister und Absteiger in Play-off-Spielen. „Das ist aber alles Zukunftsmusik“, weiß der Präsident. „Die ,Task-Force‘ wird Vorschläge erarbeiten, über die das Präsidium zu beraten hat.“

Artikel auf hvn-online.com

 
 
 

HVN Online: Nachrichten

Startschuss: Trainer-B-Lizenz-Ausbildung beginnt mit Kick-off

Do | 17.06.2021 13:31
Am Montagabend trafen sich die Teilnehmenden der neuen Trainer-B-Lizenz-Ausbildung zum ersten Online-Austausch. Erstmals führt der Handball-Verband Niedersachsen (HVN) die Ausbildung saisonbegleitend durch. Jan Friedrich, Bildungsreferent Lehre des Verbandes, zieht ein positives Fazit der Eröffnungsveranstaltung.
 

TV Hannover-Badenstedt besteht die Meisterprüfung gegen HSG Blomberg-Lippe

Mo | 14.06.2021 10:52
Mit einem deutlichen 25:17 (13:6) Sieg über die HSG Blomberg krönte sich der TV Hannover-Badenstedt zum Deutschen Meister. „Wir sind verdienter Vizemeister, mehr war heute nicht drin. Aber wir kommen als A-Jugend wieder zum Final 4“, versprach Lasse Bracksiek, Trainer der unterlegenen HSG Blomberg-Lippe. „Unsere Abwehrleistung und unsere starken Torhüterinnen Lara Prill und Sarah Buermeyer waren der Schlüssel zum Sieg. Auf so einen deutlichen Sieg hätten wir allerdings vor dem Anpfiff nicht gewettet“, sagte Janina Thiemann für das Badenstedter Trainerteam.
 

Ober- und Verbandsligen der Frauen und der Männer: Vereine sprechen über Modi

So | 13.06.2021 13:15
Mitglieder des Spielausschusses des Handball-Verbandes Niedersachsen erörterten am Samstag mit Vertretern der Oberligen der Frauen und der Männer sowie denen der Verbandsligen der Männer mögliche Modelle des Spielbetriebes in der Spielzeit 2021/2022. Bis Mittwoch haben die Vereine noch Zeit, sich für jeweils eins der vorgestellten Modelle auszusprechen. Vizepräsident Jens Schoof: „Wir werden dann im Spielausschuss die Ergebnisse der Umfrage beraten – und dem Präsidium zur Entscheidung vorlegen.“ Die nächste Präsidiumssitzung ist für den 23. Juni geplant.